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SÜD PERU:
Cusco oder "Qosqo" in Quechua, "der Nabel der Welt":
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Cusco
Der Nabel der Welt
Cusco liegt im Südosten der peruanischen Anden. Der Name stammt aus dem Quechua-Wort "Qosqo", was so viel wie "Nabel der Welt" bedeutet, da von hier zu Zeiten der Inkas der Schnittpunkt des Straßennetzes für das gesamte Inkareich, welches vom heutigen Kolumbien im Norden bis hin zum heutigen Argentinien reichte. Nach der Inka-Ära entwickelte sich Cusco zu einer kolonialen Stadt mit herrlichen und reich verzierten Kirchen und Gebäuden. Mit seinen schönen Landschaften, seiner reichen Geschichte und Geographie ist Cusco zweifelsohne ein begehrtes Ziel aller Reisenden.
Legende und Geschichte
Obwohl diese Region schon Jahrhunderte vor den Inkas bewohnt war, erreichte das Huatanay Becken, worauf Cusco erbaut wurde, nur während der Inka-Ära (1438-1532) die Spitze als administratives, religiöses und militärisches Zentrum. Der Ursprung der Stadt wird in zahlreichen Mythen und Legenden erzählt.
Die bekannteste Mythe, welche vom Chronisten Inca Garcilaso de la Vega niedergeschrieben wurde, ist jene des mystischen Pärchens, Manco Cápac und Mama Ocllo, das dem Wasser des Titikakasees entstieg und die Stadt Cusco gründete. Sie lehrten den Bewohnern wie sie das Land kultivieren müssen.
Die Stadt war in zwei Sektoren geteilt; ein oberer Sektor, auch Hanan genannt und ein tiefer gelegener Bereich, der Hurin bezeichnet wurde. Beide Namen beziehen sich auf ihre geographische Lage und die hierarchische Position seiner Bewohner. Man sagt auch, dass die Form der ersten Stadt den Körper eines Pumas und den Kopf eines Adlers hatte.
Als die Spanier 1533 nach Cusco kamen, wurden viele pre-hispanische Strukturen zerstört oder neue Gebäude, wie Kirchen, Klöster und Villen im Barock oder Renaissance Stil auf ihren Grundmauern errichtet. Von da an wurde Cusco zum repräsentativsten Ausdruck der Mestizenkultur in Amerikas.
Klima und Zugang
Die Region Cusco besitzt zwei sehr unterschiedliche Jahreszeiten. Eine davon ist die Regenzeit von November bis März, mit einer Durchschnittstemperatur von 12°C. Die Trockenzeit, welche für den Besuch Cuscos empfehlenswert ist, hat kalte Nächte und sonnige Tage mit einer Durchschnittstemperatur von 9°C. Für die Nächte benötigt man warme Kleidung und während der Tage unbedingt Sonnenschutz. Aufgrund der Höhe (3250 m) sollte man sich vor "Soroche" oder der Höhenkrankheit schützen. Einige Maßnahmen sollte man dafür in den ersten Tagen beachten: viel Flüssigkeit zu sich nehmen, nicht zu fettig essen und Alkohol nicht in Massen konsumieren. Für die Nächte benötigt man warme Kleidung und während der Tage unbedingt Sonnenschutz.
Cusco kann sehr leicht per Flug erreicht werden; kommerzielle Flüge starten täglich von Lima (55 Minuten), Arequipa (30 Minuten) und Juliaca (30 Minuten). Man kann Cusco aber auch über den Landweg erreichen (1050 km von Lima, 450 km von Arequipa).
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